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Static Line Fallschirmsprung:

Static-line parachuting bedeutet, dass wenn man das Flugzeug verlässt, sich sofort der Fallschirm öffnet. Alle SEALs gehen daher, als Teil des Trainings, nach Ft. Benning Army Airborne School, wo diese Technik trainiert wird. Jedes Platoon ist mit dieser Methode vertraut, da es recht häufig zur Luftlandung im großen Sinne verwendet wird. Die Männer können aus jedem Flugzeug und Hubschrauber springen, die das Static-Line System installiert haben wie die C-130s, C-141s, C-5s, C-2s, CH-47s, CH-53s, MH-60s, UH-1s, und SH-3s.

Obwohl man für Nacht- und Wasserlandungen noch weiters Gerät benötigt, kann man als Basisgeräte folgende genannt werden:

  • MT1X oderr MC1-1B (Öffnet den Fallschirm auf dem Rücken) Sstatic-Line Falllschirm
  • NTR-1 Reserve Fallschirm
  • Static-Line Verlängerung (für Absprünge aus Helikoptern)
  • Springeranzug
  • Pro-Tech Helm
  • Signalmittel (Lampen/Leuchtkörper)
  • Persönliche Überlebensausrüstung (Messer, Taucherbrille, Handschuhe, UDT Überlebensweste)
  • Kampfausrüstung verzurrt für den Sprung in einem Rucksack, an einer Tasche, die an einer Leine unter dem Springer hängt.




  • Free-Fall Fallschirmsprung:

    Free Fall Absprünge machen mehr "Spaß" aber sind auch gefährlicher als der Static-Line Absprung. bei Free Fall Absprüngen springt man bei  rund 200km/h aus dem Flugzeug und zieht erst kurz vor dem Boden die Leine, die den rettenden Fallschirm öffnet. Diese Methode ist nochmal in 2 Kategorien unterteilt:

    HALO- High Altitude Low Opening
    SEALs Parachuting HALO styleDas SEAL Team 6 hat den Gebrauch von HALO Luftlandungen eingeführt. Sie springen aus ca. 36.000 Fuß (ca. 11km) Höhe in die Tiefe und ziehen erst Sekunden vor dem nahenden Aufprall auf dem Boden den Fallschirm. Wegen des niedrigen Luftdrucks in 11km Höhe benötigen die Springer eine Sauerstoffflasche aus der sie atmen können.











    HAHO - High Altitude High Opening
    SEALs Parachuting HAHO styleHAHO ist wahrscheinlich die gefährlichste Landemethode, die es gibt. Die SEALs springen auf ca. 30.000 Fuß (ca. 9km) Höhe aus einem Flugzeug (häufig auch ein normales Passagierflugzeug um Verwunderung zu stiften), öffnen weniger als 20 Sekunden später ihre Fallschirme und "stapeln" sich übereinander.  Diese Technik ist sehr kompliziert. Der unterste Springer dient als Navigator, er trägt einen Kompass bei sich und lokalisiert die vorgesehene Landestelle und führt das gesamte Springerteam dort hin.

     

     

     

     

    Fast Roping / Schnelles Abseilen
    SEALs Fast-RopingDas Abseilen von einem Helikopter - in SEAL Kreisen als "fast roping" bekannt, ist eine Methode einen Squad oder ein ganzes Platoon in weniger als 30 Sekunden auf einer Plattform abzusetzen. Das Fast Rope Verfahren wird in allen Einsatzgebieten verwendet, in denen die SEALs schnell von einem SEAL eingeflogen werden müssen. Die Ausrüstung dafür besteht aus folgenden Gegenständen:
    • Das Gurtzeug des SEALs
    • Die Leine die vom Helikopter herunter hängt
    • Karabinerhaken
    • Handschuhe
    • Helm
    • Schutzbrille (wegen aufgewirbeltem Staub)


    Rubber Ducking
    Rubber DuckEin "Rubber Duck" (auch als "Double Duck" bekannt, wenn 2 verwendet werden) ist eine Luftlandung, bei der man im Wasser landet. Das Schlauchboot ist auf einer Holzpalette befestigt und wird sowohl aus einem Flugzeug als auch Helikoptern wie dem CH-53 und dem CH-47 geworfen.

    Die Schlauchboote, also die "Ducks" (Enten) haben von den SEALs Namen bekommen: harte Ente, weiche Ente, gestapelte Ente (bei 2 Booten) und schwache Ente.








    Helo Cast & Recovery
    Helo Cast RecoveryDie Landung mit dem Hubschrauber wird nur dann gemacht, wenn ein Fallschirmabsprung nicht möglich ist. Der Hubschrauber fliegt auf ca. 10 Fuß (ca. 3m) und 10 Knoten (ca. 18km/h) Geschwindigkeit und die "Enten" (Schlauchboote) werden über die Heckrampe ins Wasser geschoben und die SEALs springen hinterher.

    Um die SEALs wieder aus zu fliegen, lässt der Helikopter eine Leiter herunter, an der die SEALs in den Helikopter klettern.