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UDT's im Koreakrieg
15. September - Landungflotte bei Inchon. © US NavyAls Nordkorea 1950 Südkorea angriff und fast den kompletten Süden des Landes überrollte, beschloss daraufhin die UNO diese Aggression zurück zu weissen. Im September 1950 landete eine Invasionsstreitmacht, bestehend aus Marines, Infranteristen der U.S. Army und südkoreanische Einheiten, bei Inchon in Korea, tief im Rücken des nordkoreanischen Aggressors. Schon bald gelang es den UN-Truppen den Gegner bis fast zur chinesischen Grenze zurückzuwerfen. Doch nach dem Eintreten von China in den Krieg, änderte sich dies rapide und schon bald wurden die UN-Truppen wieder nach Süden zurückgeworfen.
Die UDTs waren an der Landung bei Inchon direkt beteiligt, so führten sie Vermessungsarbeiten vor der Invasion durch, erstellten Kartenskizzen des Hafens und kennzeichneten Hindernisse wie Untiefen. Weitherhin waren die UDTs an Mienenräumeinsätze beteiligt. Doch bald änderte sich das Einsatzprofils der UDTs in Korea, so wurden erstmals zusammen mit den 41st Royal Marines Kommandounternehmen gegen Brücken, Tunnels oder Eisenbahnlinien. Dies bedeutete ein Abweichen von reinen Spreng- und Aufklärungseinsätzen zur unkonventionellen Kampfführung hin. So sprangen UDTs mit Falllschirmen hinter feindlichen Linien ab und operierten dort gemeinsam mit einheimischen Guerillas. Um die 200.000 Mann der aus China eingedrungen Truppen ergaben sich bald ernste Versorgungsprobleme. Das vom Krieg ausgebeutete Land gab nicht mehr viel her und so erhöhten die einheimischen Fischer ihre Fänge um mehr Nahrung für die Truppen zu beschaffen. Im Rahmen der Operation "Fishnet" zerstörten die Kampfschwimmer zahlreiche Fischernetze und die feindlichen Truppen hatten schon bald ernste Versorgungsengpässe. Nach dem Waffenstillstandsabkommen kehrten alle eingesetzten Männer der UDTs nach Hause zurück.